Aktuelle Meldungen

Bei plötzlichen Hustenanfällen an eingeatmeten Fremdkörper denken

Nahrungsmittel oder andere Gegenstände, die aus Versehen in die Luftwege gelangen, können zu einem plötzlichen Hustenreiz mit anfallsartigen Hustenattacken sowie zu pfeifenden Atemgeräuschen führen. „Vor allem bei kleinen Kindern sollte man bei diesen Anzeichen immer an eine Fremdkörperaspiration denken. Nüsse, Bonbons, Fischgräten, aber auch Spielzeug-Kleinteile oder Holzspäne können beispielsweise eingeatmet, also aspiriert, werden", erklärt Dr. Jan Löhler vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

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Auf Raumdüfte lieber verzichten

Experten raten bei der Verwendung eines Raumduftes zur Vorsicht, da die gesundheitlichen Folgen für Verbraucher schwer einschätzbar sind. Selbst Produkte auf „rein natürlicher Basis" können die Raumluft erheblich belasten. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) nach einem Test verschiedener Substanzen zur Raumbeduftung. Besser ist es daher, auf Duftstoffe in Innenräumen grundsätzlich zu verzichten.

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AOK: Jeder fünfte männliche Schulanfänger braucht Sprachtherapie

Das Wissenschaftliche Institut der AOK stellte in seinem Heilmittelbericht 2009/2010 fest, dass  21,9% der AOK-versicherten Jungen in dem Jahr vor dem Schulbesuch ein logopädisches bzw. sprachtherapeutisches Angebot genutzt haben, das sind insgesamt knapp 23.000 6-jährige Jungen. Die Quote der 6-jährigen Mädchen, die beim Übergang vom Kindergarten zur Schule eine Sprachtherapie brauchen, ist mit rund 14,1% geringer.  

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Heuschnupfen: Abschwellende Nasensprays nur kurzfristig anwenden

Abschwellende Nasensprays und Nasentropfen sollten bei Heuschnupfen genau wie bei Erkältungsschnupfen nicht länger als eine Woche am Stück angewendet werden.

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Schlafapnoe: Nächtliche Atemaussetzer schaden dem Gehirn

Atemaussetzer beim Schlafen können das Gehirn dauerhaft schädigen. Unbehandelt kann die so genannte Schlafapnoe zum Verlust von grauer Hirnsubstanz führen. Das kann zu Gedächtnisstörungen und eingeschränkten Leistungen des Gehirns, aber auch zu Störungen der Atemkontrolle führen. Dies zeigte eine aktuelle Studie aus Korea, die im Fachmagazin Sleep veröffentlicht wurde.

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„Gefilterte“ Musik hilft bei Tinnitus

Eine neue Musiktherapie kann die Ohrgeräusche von Tinnitus-Geplagten möglicherweise mildern. Das berichtet eine Forschergruppe um den Münsteraner Prof. Christo Pantev in den „Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften. Indem Betroffene regelmäßig Musik unter Ausschluss der individuellen Tinnitus-Frequenzen hören, wird das Klingeln in ihren Ohren langfristig leiser, fanden die Wissenschaftler der Universität Münster heraus.

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Behinderte Nasenatmung muss nicht allergisch bedingt sein

Wenn Menschen schlecht durch die Nase atmen können und diese leicht läuft, muss keine Allergie dahinter stecken. „Gerade zur Pollen-Saison denken viele Betroffene bei derartigen Beschwerden an Heuschnupfen. Doch die Nasenatmung kann auch durch eine geschwollene Schleimhaut im Rahmen einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung beeinträchtigt sein. Zwar kann so eine anhaltende Entzündung allergisch bedingt sein, aber es können eben auch andere Ursachen, z.B. anatomischer Natur, hierfür verantwortlich sein", erklärt Dr.

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Häufiger Schmerzmittel-Konsum schädigt Männer-Ohren

Schmerzmittel können vor allem Männer-Ohren schädigen. Dies berichten US-Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des American Journal of Medicine. Die Forscher der Harvard University überprüften an insgesamt 26.917 Männern zwischen 40 und 74 Jahren, ob eine Beziehung zwischen diagnostiziertem Hörverlust und regelmäßigem Schmerzmittel-Gebrauch besteht. Die Probanden füllten zu Studienbeginn 1986 im 2-Jahres-Rhythmus detaillierte Fragebögen aus.

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Thymian: Hilfreich bei verschiedenen Hustenformen

Thymian zählt zu den wertvollsten Pflanzen bei Erkältungskrankheiten. Pharmakologisch nachgewiesen ist, dass die ätherischen Öle der Pflanze Entzündungen hemmen können; sie helfen die verkrampften Atemwege zu entspannen und beruhigen die Schleimhäute.

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Vorübergehende Hörstörung kann bei Kindern zu Fehlentwicklung im Hörzentrum führen

Forscher der Vanderbilt Universität haben eine Erklärung dafür gefunden, warum auch lange nach der Hörbeeinträchtigung z.B. durch eine Mittelohrentzündung bei einigen Kindern noch eine Hörschwäche bestehen bleibt.

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