Aktuelle Meldungen

Häufiger Schmerzmittel-Konsum schädigt Männer-Ohren

Schmerzmittel können vor allem Männer-Ohren schädigen. Dies berichten US-Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des American Journal of Medicine. Die Forscher der Harvard University überprüften an insgesamt 26.917 Männern zwischen 40 und 74 Jahren, ob eine Beziehung zwischen diagnostiziertem Hörverlust und regelmäßigem Schmerzmittel-Gebrauch besteht. Die Probanden füllten zu Studienbeginn 1986 im 2-Jahres-Rhythmus detaillierte Fragebögen aus.

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Thymian: Hilfreich bei verschiedenen Hustenformen

Thymian zählt zu den wertvollsten Pflanzen bei Erkältungskrankheiten. Pharmakologisch nachgewiesen ist, dass die ätherischen Öle der Pflanze Entzündungen hemmen können; sie helfen die verkrampften Atemwege zu entspannen und beruhigen die Schleimhäute.

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Vorübergehende Hörstörung kann bei Kindern zu Fehlentwicklung im Hörzentrum führen

Forscher der Vanderbilt Universität haben eine Erklärung dafür gefunden, warum auch lange nach der Hörbeeinträchtigung z.B. durch eine Mittelohrentzündung bei einigen Kindern noch eine Hörschwäche bestehen bleibt.

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Räusper-Zwang und Fremdkörper-Gefühl im Hals können auch psychisch bedingt sein

Wenn Menschen über einige Wochen das Gefühl haben, sie spüren einen Kloß oder auch nur ein Haar oder einen Krümel im Hals und müssen sich ständig räuspern, können Stress und Ängste die Ursache sein. „Die Betroffenen haben häufig eine Arztodyssee hinter sich, weil sich in vielen Fällen für ihre Beschwerden kein offensichtlicher organischer Befund finden lässt. Das Gefühl, einen Fremdkörper im Hals zu haben, ohne dass dies tatsächlich der Fall ist, nennt sich in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Globus-Gefühl bzw. Globus-Syndrom.

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Cochlea-Implantat: Musiktherapie hilft Kindern bei der Sprachentwicklung

Kinder, die mit schweren Hörstörungen geboren werden und nicht von einem Hörgerät profitieren, können heutzutage durch ein Innenohr-Implantat, ein so genanntes Cochlea-Implantat, ein gutes Hörvermögen erlangen. Nach der Operation durchwandern die betroffenen Kleinkinder einen langen Rehabilitationsprozess, bevor sie zu sprechen beginnen.

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Mumps kann vor allem bei Jugendlichen komplikationsreich verlaufen

Zu den typischen Symptomen einer Mumps-Erkrankung gehören Fieber, Kopfschmerzen und vor allem geschwollene und entzündete Ohrspeicheldrüsen. Bei kleineren Kindern verläuft eine Mumps-Erkrankung in der Regel ohne schwere Folgen - nach wenigen Tagen klingen die Symptome wieder ab. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist die Komplikationsrate allerdings sehr viel höher als bei Kleinkindern. Eine Mumps-Erkrankung kann eine Hirnhautentzündung (Meningitis), aber auch eine Entzündung der Hoden bei Jungen oder der Eierstöcke bei Mädchen zur Folge haben.

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Tinnitus liegt nicht in der Familie

Es gibt in den meisten Fällen keine erbliche Vorbelastung für einen Tinnitus. Dies berichteten norwegische Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Arch Otolaryngol Head Neck Surg. Die Forscher werteten die Gesundheitsdaten von rund 50.000 Menschen aus, darunter 12.940 kinderlose Ehepaare, 27.607 Eltern und Kinder sowie 11.498 Geschwister. Alle Teilnehmer füllten einen Fragebogen aus und machten einen Hörtest. Rund 20% der Probanden gaben bei der Befragung an, „eindeutig" oder „wahrscheinlich" Tinnitus-Symptome zu haben.

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Krebsmedikament hilft gegen chronisches Nasenbluten

Patienten mit der Rendu-Osler-Weber-Krankheit dürfen hoffen: Gegen das heftige Nasenbluten, unter dem Menschen mit der vererbten Gefäßerkrankung leiden, könnte möglicherweise eine Injektion mit einem Wirkstoff helfen, der normalerweise in der Krebsmedizin eingesetzt wird. Dies ergab eine aktuelle amerikanische Studie. Bei Osler-Patienten kann starkes Nasenbluten mehrmals täglich auftreten, es dauert Minuten bis Stunden und erfordert oftmals eine Notaufnahme.

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Schnarchen kann zu verminderter Reaktion im Straßenverkehr führen

Auch gewöhnliche Schnarcher - nicht nur Menschen, die unter einer Schlafapnoe mit nächtlichen Atemaussetzern leiden - weisen tagsüber eine verringerte Reaktionsgeschwindigkeit auf und haben damit ein erhöhtes Risiko für Autounfälle.

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Bei Kindern mit Down-Syndrom frühzeitig Hörvermögen testen

Bei Kindern mit Down-Syndrom ist häufig auch das Gehör geschädigt. Wichtig ist es, mögliche Hörbeeinträchtigungen frühzeitig zu erkennen, um betroffene Kinder bestmöglich behandeln und fördern zu können. Darauf weist der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages am 21. März 2010 hin. „Am besten geeignet ist hier das Neugeborenen-Hörscreening, welches in den ersten vier Tagen nach der Geburt durchgeführt werden sollte. Sollte diese Untersuchung verpasst werden, gilt es, baldmöglichst den Hörtest nachzuholen.

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