Aktuelle Meldungen

Schnarchen kann Schulleistung beeinträchtigen

Auch Kinder können schnarchen. Im Vorschulalter sind davon sogar bis zu 12% der Kinder betroffen. Meist gibt es dafür anatomische Gründe, häufig sind vergrößerte Gaumenmandeln oder eine Wucherung der Rachenmandel („Polypen") die Ursache, seltener andere Behinderungen der Atemwege im Mund-Rachen-Bereich.

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Alte Medikamente richtig entsorgen

Die Deutschen sind ein Volk von Müll-Trennern, dazu gehören auch Arzneimittel. So sortiert mancher die Verpackung vom Hustensaft in die Papiertonne und will die Glasflasche in den Glascontainer werfen. Da dort nur leere Flaschen hinein dürfen, stellt sich die Frage: Wohin mit dem alten Saft? Bloß nicht in die Toilette oder das Waschbecken kippen, warnen Experten. Denn auf diese Weise entsorgte Arzneimittel gelangen in größeren Mengen ins Abwasser, dann in die Umwelt und schaden auf lange Sicht der eigenen Gesundheit.

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Cochlea-Implantat: Mehr Sprechkompetenz bei früher Versorgung

Der Erfolg eines Cochlea-Implantats bei Gehörlosen ist besonders vielversprechend, wenn es im Säuglings- bzw. frühen Kleinkindalter eingesetzt wird. Sprachverständnis und Sprechkompetenz entwickeln sich einer amerikanischen Studie zufolge am besten, wenn die Kinder vor dem 18. Lebensmonat operiert werden. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins JAMA veröffentlicht.

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Mundhöhlenkrebs bei Rauchern häufiger

Raucher bekommen wesentlich öfter Entzündungen im Kiefer als Nichtraucher und riskieren tödlich verlaufende Krebserkrankungen in der Mundhöhle. Darauf weisen das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg und die Bundeszahnärztekammer in dem gemeinsam herausgegebenen aktuellen Report „Rauchen und Mundgesundheit“ hin (www.tabakkontrolle.de). Der beste Schutz davor ist, konsequent auf das Rauchen zu verzichten.

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Zunehmender Hörverlust und Schwindel können Anzeichen eines gutartigen Hirntumors sein

Eine einseitige, sich zunehmend verschlechternde Hörstörung, Ohrgeräusche und Schwindelgefühle können auf eine seltene Neubildung hindeuten. „Das Akustikusneurinom ist eine in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle langsam wachsende, gutartige Geschwulst. Bei Größenzunahme kann sie je nach Lage auf Nervenbahnen drücken und die Funktion dieser beeinträchtigen. Neben der einseitigen Schädigung des Gehörs sowie Tinnitus können als Frühsymptome Schwindel und Gleichgewichtsstörungen auftreten.

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Spontane Gesichtslähmung meist keine langwierige Erkrankung

Eine spontan auftretende Lähmung der Gesichtsmuskulatur wird aufgrund der mimischen Einschränkungen (z.B. herabhängende Mundwinkel und/oder ein unvollständig geschlossenes Auge) von den Betroffenen oft als dramatisch erlebt. Sie ist in der Regel aber nicht akut gefährlich. 

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Kinder mit Sprachproblemen untersuchen lassen

Wenn Eltern den Eindruck haben, dass ihr Kind Sprachprobleme hat, sollten sie es untersuchen lassen - und zwar auch dann, wenn das Kind bisher bei kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen unauffällig war. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) hin. Denn die sprachlichen Fähigkeiten von Kindern, zum Beispiel Wortschatz und Aussprache, können durch eine Behandlung verbessert werden.

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Schilddrüsenkrebs: ständige Heiserkeit und Halsschmerzen sind Alarmzeichen

Leiden Menschen permanent unter Halsschmerzen oder Heiserkeit, könnte schlimmstenfalls Schilddrüsenkrebs dahinterstecken. Das Tückische daran: anfangs verursacht Schilddrüsenkrebs so gut wie keine Symptome. Erst in fortgeschrittenen Stadien treten Anzeichen auf wie

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Retraining bei stärkerem Tinnitus besonders wirksam

Ein einwöchiges, intensives Retraining-Programm hilft vor allem Tinnitus-Patienten, die stark unter den Ohrgeräuschen leiden. Dies zeigte eine aktuelle Studie der Berliner Charité, deren Ergebnisse im Fachmagazin „Audiology & Neurootology" veröffentlicht wurden. Um die Wirksamkeit der Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT) zu untersuchen, rekrutierten Claudia Seydel und ihre Kollegen 237 Patienten mit einem mindestens drei Monate anhaltenden Tinnitus. Viele der Probanden litten schon über zwei Jahre an den Ohrgeräuschen, 151 davon beidseitig.

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Mumps-Impfung schützt vor Hodenentzündung

In Irland ist es einer Studie zufolge zu einem Anstieg der Mumps-Fälle bei Teenagern und jungen Erwachsenen gekommen. Alle 15- bis 24-Jährigen, die bisher nicht erkrankt sind, sollten daher ihren Impfstatus prüfen und eine Impfung notfalls nachholen lassen.

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