Schätzungen zufolge hat etwa jeder dritte Bundesbürger mehr oder weniger chronischen Mundgeruch, medizinisch Halitosis genannt. Die Grenze zwischen schlechtem Atem und krankhaftem Mundgeruch ist fließend. Morgendlicher Mundgeruch nach dem Aufstehen ist normal, da man beim Schlafen weniger Speichel produziert und der Mund dann einfach trockener ist. Auch durch Knoblauch, Zwiebeln oder Alkohol hervorgerufener schlechter Atem ist unbedenklich. Die Abgrenzung zum krankhaften Mundgeruch ist rein ursachenbedingt und in der Regel nicht an eine bestimmte Nahrungsaufnahme gebunden, erklärt Dr.