Aktuelle Meldungen

Lärmschwerhörigkeit ist häufigste Berufskrankheit

Die am häufigsten anerkannte Berufskrankheit in Deutschland ist Lärmschwerhörigkeit. Das teilt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit und beruft sich dabei auf die aktuellsten Zahlen, die aus dem Jahr 2011 stammen. Lärmschwerhörigkeit wurde bei 6.304 Berufstätigen anerkannt. Auf Rang zwei liegt die Lungenkrankheit Asbestose. Sie wurde bei 1.824 Berufstätigen festgestellt. Es folgt die Silikose, umgangssprachlich auch Quarzstaublunge genannt, mit 1.097 Fällen.

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Büroräume im Herbst nicht zu stark heizen

Wird es draußen wieder kälter, drehen viele Büroangestellte die Heizung am Arbeitsplatz voll auf. Gerade zu Beginn der kälteren Jahreszeit seien nicht wenige Büros völlig überheizt, erklärt Dr. Anette Wahl-Wachendorf vom Verband der Betriebs- und Werksärzte. In der Folge bestehe die Gefahr, sich zu erkälten. Der Temperaturunterschied zwischen draußen und drinnen sei auf einmal sehr groß - und dem Körper fehle die Zeit, sich daran zu gewöhnen.

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Tinnitus – dem Ohrgeräusch möglichst wenig Aufmerksamkeit schenken

Ohrgeräusche sind ganz normal und tauchen bei fast allen Menschen gelegentlich auf. Sind sie dauerhaft vorhanden, spricht man von einem Tinnitus. Tinnitus-Patienten sind häufig durch die dauerhaften Geräusche sehr beeinträchtigt. Eine Arbeitsgruppe aus Rostock hat festgestellt, dass Tinnitus-Patienten, statt sich an immer wiederkehrende Geräusche zu gewöhnen, diesen sogar wachsende Aufmerksamkeit zukommen lassen.

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Welttag des Händewaschens: gründlich ist wichtig

Richtiges Händewaschen kann Erkältungen und anderen Infektionserkrankungen vorbeugen. Allerdings waschen viele ihre Hände nicht wie empfohlen. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage ergeben, die anlässlich des Welttages des Händewaschens (15.10.) veröffentlicht wurde. Nur gut zwei Drittel der Befragten (65%) säubern regelmäßig die Zwischenräume der Finger. Und lediglich ein Drittel (36%) wäscht die Hände mindestens 20 Sekunden lang - das ist die empfohlene Dauer.

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Aus der Forschung: Hohe Zahl an Speicheldrüsenzellen begründet Blutegel-Wirkung

Blutegel haben mehr Speicheldrüsenzellen als bislang angenommen und damit ein größeres Reservoir an potenziellen Heilsubstanzen für den Menschen. Wie die Zoologin Sarah Lemke von der Universität Greifswald nachwies, besitzen Blutegel rund 40.000 Speicheldrüsenzellen, deren Inhalt während des Saugaktes vollständig entleert wird. Bislang war die Forschung von rund 2000 dieser Vorratsbehälter im Blutegel (Hirudo medicinalis) ausgegangen.

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Mittagspause im Freien stärkt das Immunsystem

Kaum sinken die Temperaturen, steigt in vielen Büros der Krankenstand. Der Wetterumschwung macht nicht wenigen zu schaffen. Um das zu vermeiden, hilft es oft schon, ein bisschen auf sich zu achten, rät Dr. Anette Wahl-Wachendorf vom Verband der Betriebs- und Werksärzte. Dazu gehöre, trotz des manchmal stürmischen Herbstwetters, in der Pause kurz vor die Tür und eine Runde um den Block zu gehen.

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Stotternde Menschen sollten sich nicht verstecken

In Deutschland stottern rund 800.000 Erwachsene. Der Vorsitzende der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe, der Neurologe Dr. Martin Sommer, ermutigt im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa zu einem offensiven Umgang mit der Behinderung. Wie sollte man mit einem Stotterer umgehen?"Das ist eine etwas alte Terminologie. Man sagt eigentlich:stotternde Menschen."Gut. Wie sollte man stotternden Menschen begegnen?

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Arzneipflanze 2014: Spitzwegerich

Der Spitzwegerich ist die Arzneipflanze des Jahres 2014. Die Pflanze wirke gegen Bakterien und mildere den Hustenreiz, begründeten Wissenschaftler der Universität Würzburg ihre Wahl. Plantago lanceolata - so der wissenschaftliche Name - wird seit Jahrtausenden in der Heilkunde genutzt.

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Höhenschwindel: am besten sofort anlehnen oder hinsetzen

Wem beim Blick in die Tiefe von einem hohen Turm oder Balkon schwindelig wird, sollte sich umgehend anlehnen oder hinsetzen. Stehende Menschen seien stärker gefährdet als jemand, der liegt, sitzt oder kniet, erklärte Prof. Thomas Brandt vom Deutschen Zentrum für Schwindel- und Gleichgewichtsstörungen. Zumindest aber sollten Betroffene sich festhalten. Ebenfalls helfen könne es, geradeaus zu schauen und den Kopf nicht weiter nach unten zu neigen.

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Grippe-Schutzimpfung: Vorbereitungen laufen an

In Thüringen - sowie in vielen anderen Bundesländern - laufen die Vorbereitungen für die Grippe-Schutzimpfung. Die gesetzlichen Krankenkassen haben nach einer Ausschreibung einen Impfstoff-Liefervertrag mit einem Pharmaunternehmen abgeschlossen, wie die AOKplus stellvertretend für die Kassen mitteilte. Möglicherweise könne bereits in der nächsten Woche mit der Auslieferung begonnen werden, sagte ein Sprecher.

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