Aktuelle Meldungen

Ohrgeräusche richtig einschätzen

Ohrgeräusche sind etwas recht Normales. Jeder hat sie, erklärt Prof. Birgit Mazurek, Direktorin des Tinnituszentrums an der Berliner Charité. Lärm, Stress, überbordende Emotionen - all das kann dazu führen, dass mehr Botenstoffe in den Hörsinneszellen ausgeschüttet werden als normalerweise. Jede Hörwahrnehmung wird ins Gehirn geleitet. Dort werden in der Regel unwichtige Geräusche herausgefiltert. Schon kleinste Störungen im Hörsystem können aber dazu führen, dass der Filter nicht richtig funktioniert.

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Eichenprozessionsspinner: Nesselgift kann allergische Reaktion auslösen

Wer möglicherweise mit den giftigen Haaren der Raupen des Eichenprozessionsspinners in Kontakt gekommen ist, sollte seine Kleidung sofort wechseln. Sichtbare Raupenhaare werden am besten mit einem Klebstreifen entfernt, die Bekleidung bei mindestens 60 Grad gewaschen und die Schuhe nass gereinigt. Das empfiehlt die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Berlin. Außerdem sollte man gründlich duschen, Haare waschen und die Augen mit Wasser spülen.

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Allergiker profitieren von regelmäßigen Nasenspülungen

Es kribbelt, es juckt, die Nase läuft - Allergiker kennen diese Symptome. In der Heuschnupfen-Saison sind die Schleimhäute in der Nase ständig gereizt. "In solchen Fällen ist es sinnvoll, die Nase regelmäßig mit einer isotonen Salzlösung zu spülen", erklärt Dr. Michael Deeg vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. "Dadurch werden die Schleimhäute von den Allergenen befreit und die Beschwerden gelindert."

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Cochlea-Implantat: Neuer Hörtest hilft Probleme frühzeitig zu erkennen

Derzeit ist das Gehör das einzige Sinnesorgan, das sich erfolgreich ersetzen lässt: Ein künstliches Innenohr, das sogenannte Cochlea-Implantat, ermöglicht es ertaubten Menschen, wieder zu hören. Es wird in die geschädigte Hörschnecke eingepflanzt, übersetzt Schall in elektrische Impulse und überträgt sie direkt an den Hörnerv.

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Einnahmehinweise auf Beipackzetteln besser verstehen

"Drei Mal täglich vor dem Essen" - klingt erstmal logisch. Aber hat man die Blisterpackung dann in der Hand, kommen Fragen auf: Muss die Pille jetzt direkt vor dem ersten Bissen runter? Oder eher eine Stunde vorher? Dr. Ursula Sellerbergvvon der Bundesapothekerkammer erklärt, was vor allem bei frei verkäuflichen Medikamente zu beachten ist.Rhythmus: Wie oft ein Medikament eingenommen werden sollte oder darf, legt der Arzt fest. Alternativ orientiert sich der Patient am Beipackzettel. Ist die Rede von "drei Mal am Tag" bedeutet das

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Kehlkopfkrebs: Jährliche Früherkennung für Raucher wichtig

Böse Tumoren des Kehlkopfes (Larynxkarzinom) verursachen - wie so viele Krebsarten - im Frühstadium keine Beschwerden und werden deswegen oft zu spät erkannt. „Der HNO-Arzt kann mit einer schmerzfreien optischen Untersuchung (Stroboskopie) des Kehlkopfes bzw. der Stimmbänder Krebs in der Frühphase feststellen oder sogar schon vorher Veränderungen erkennen, die zur Entwicklung von Kehlkopfkrebs führen können. Je früher Kehlkopfkrebs bzw. seine Vorstufen behandelt werden, desto höher sind die Heilungschancen bzw. die Chance, dass der Krebs sich gar nicht erst entwickelt", erklärt Dr.

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Erkältungsgefahr: Klimaanlage nicht zu kühl einstellen

Die Klimaanlage im Büro und auch im Auto sollte auf ca. 20 bis 24 Grad Celcius eingestellt sein. Grundsätzlich darf die Temperatur in Arbeitsräumen und im Auto bei großer Außenhitze nicht zu niedrig sein. Die Temperaturdifferenz zwischen Außentemperatur und Raumtemperatur sollte maximal 6 Grad Celcius betragen. An sehr heißen Tagen sind daher schon 20 Grad Celcius Innentemperatur zu kühl. Bei zu großen Temperaturunterschieden zwischen drinnen und draußen drohen Kreislaufprobleme und Erkältungen.

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Atherom: Meist harmlose Verdickung am Ohr

Entdecken Menschen an ihrem äußeren Ohr, speziell am hinteren Ohrläppchen, eine kleine Verdickung, ist diese meist gutartig. „Häufig handelt es sich um eine harmlose Funktionsstörung der Talgdrüsen, durch die sich Talg ansammelt und sich eine Zyste, ein so genanntes Atherom, auch als „Grützbeutel" bekannt, gebildet hat", erklärt Dr. Winfried Goertzen vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Dennoch sollten die Betroffenen einen HNO-Arzt aufsuchen. „Denn dieser kann ausschließen, dass es sich um eine bösartige Neubildung handelt.

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Heuschnupfen: Bei starken Beschwerden Antiallergika ruhig täglich nehmen

Wer in der Allergiesaison dauernd mit Heuschnupfen zu kämpfen hat, sollte seine antiallergischen Mittel ruhig jeden Tag einnehmen. Bei leichteren oder nicht täglich auftretenden Beschwerden reiche es dagegen, Medikamente wie Antihistaminika bei Bedarf einzunehmen. Eine Ausnahme bildet Nasenspray, das Cortison enthält.

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Pfeiffersches Drüsenfieber: Halsweh & Lymphknotenschwellung sind mögliche Anzeichen

Das Pfeiffersche Drüsenfieber beginnt zunächst oft unspezifisch mit Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit. In den meisten Fällen folgen Fieber, eine Schwellung der Lymphknoten sowie eine unangenehme Rachen- und Mandelentzündung, die u.a. Schluckbeschwerden verursacht. Bei Auftreten solcher Beschwerden sollte unbedingt ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöst wird. Am häufigsten wird die Erkrankung durch Speichelkontakt (z.B.

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